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Melanka Herbut reflektiert in der hier vorgestellten Collagenserie über das Werden und Vergehen des Menschen. Die Kreatürlichkeit in ihrem Werden, Er- und Verblühen, das den Elementen-Ausgesetzt-Sein des Menschen wird in einer direkten Formsprache aufgegriffen. Die Bildbücher aus Metall zum Thema „Istrien“ sind eigenwillige Beispiele für die farbensatte Erzählfreude der Künstlerin.

"… fragt sich die Malerin besorgt über die globale Gleichgültigkeit gegenüber dem Menschen und seinem Schicksal, der Natur und ihrer allgemeinen Gefährdung in dieser sogenannten modernen Zeit… Die Genesis der Geburt des Menschen, eines so wertvollen Individuums, jedes mit seiner kleinen Mission „schafft“ die Künstlerin biblisch, aus der Erde, aus dem Nichts. Sie verkörpert sie durch die technologische Ikone unserer Zeit – die leere weiße Tube. Sie multipliziert sie zu einer Familie… Dieses kassettenartige, konzeptionell festgelegte Thema und die malerisch rein ausgedrückten Thesen sind klar festgelegt und machen unaufdringlich auf den augenscheinlich globalen Verfall aufmerksam..."
Gorka Ostojic´ Cvajner Kunsthistorikerin

Collagen